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SV Göppingen – FC Germania Friedrichstal 1:1
Sonntag, 15.06.2014, 15:00 Uhr, Relegation Oberliga BW Sportplatz an der Hohenstaufenstraße

 

Vergangenen Sonntag stand für mich ein Doppler auf dem Programm. Ziel waren 2 Relegationsspiele. Eines in Göppingen, das Andere in Rudersberg. Da meine üblichen Weggefährten alle nicht konnten oder wollten nahm ich dieses Mal Kontakt zu Nico auf, welcher mit billigem Amateurfußball und Zeit zum Schwätzen geködert werden konnte. Also ihn noch schnell in KWH eingesammelt und ab ging die Fahrt nach Göppingen, welche auch gut mit diversen Gesprächsthemen, bezugnehmend auf die Arbeit, verlabert wurde. Ca. 10 Minuten vor Anpfiff kommen wir an und sehen dass Parkplätze sehr rar gesät sind. Zudem erwarten uns 2 Zehn-Meter Warteschlangen vor den Kassenhäuschen. Definitiv mehr als ich erwartet hätte und somit steh ich seit Ewigkeiten mal wieder an einem Kassenhäuschen an, um mir meine Zutrittsberechtigung für einen Amateurkick zu erkaufen. Jene ist dann mit 5€ (Student) von relativ humaner Natur. Da Nico erst mal aufs Klo muss schließe ich mich natürlich selbstredend an und so testen wir zusammen, die beiden Klokabinen im Vereinsheim.

 

Selbige können in vollem Umfang überzeugen! Zwar haben die rechteckigabgerundeten  Toilettenschüsseln eine ungewöhnliche Form, jedoch sitzt man auf diesen wie ein König auf seinem Thron. Mein Thron weiß, dank bester hygienischer Voraussetzungen, zu glänzen und so zelebriere ich mit dreilagigem Toilettenpapier das grand finale dieses wirklich royal anmutenden Toilettentests. Wie sich das für einen richtigen Thronsaal gehört, ist dieser sehr geräumig, so dass seine Eminenz auch die benötigte Beinfreiheit zur Verfügung hat. Einziger kleiner Minuspunkt ist die Tatsache, dass der Thronsaal nicht komplett abgeschottet ist, aber da ich ja ein sehr volksnaher Monarch bin, lasse ich meine Untertanen gerne an dieser Sitzung teilnehmen! Kommen wir zur finalen Punktevergabe: 5 royal vergoldete Kloschüsseln! (Um ein Haar ebenbürtig mit dem heimischen Thron!)

 

Zurück auf dem Sportplatz begutachten wir diesen erst mal. 1.500 Zuschauer sind heute hier hergekommen und verteilen sich auf der Gegengeraden mit 3 normalen Stufen, sowie auf der großen Haupttribüne gegenüber. Vor ein paar Jahren hatte diese sogar noch ein sehr schickes Dach vorzuweisen, welches im Jahr 2007 aus mir unbekannten Gründen abgerissen wurde. Ebenfalls abgerissen wurden die dazugehörigen gelben Sitzschalen, so dass nun nur noch 10 Sitzreihen aus Beton die übriggebliebene Tribüne bilden.

 

Das Spiel beginnt und wir sehen ein zu Beginn sehr abwechslungsreiches Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die Chancenverteilung wendet sich allerdings im Laufe der ersten Halbzeit zu Gunsten der Gäste, welche sich einige Hochkaräter erspielen. Diese bleiben allerdings allesamt ungenutzt so dass es beim Stand von 0:0 in die Halbzeit geht. Schnell zum Fress- und Trinkstand gewatschelt und was sehen meine Augen? Jackpot! Eine weitere Toilette!!!

 

Die sekündliche Freude weicht sofort eintretender Skepsis, da man doch vor gerademal 45 Minuten geradezu luxuriös austreten war! Naja, hilft ja nix, der Ground muss trotzdem gemacht werden! Also rein in die gute Stube, welche durch tristes braun der Toilettenwände meine Befürchtung des nahenden Unheils nur noch größer werden ließ. So schlimm kann es dann allerdings doch nicht gewesen sein, da ich mich 2 Tage später lediglich an das dreilagige Toilettenpapier erinnern konnte.  Die Schüsseln werden somit wohl Durchschnitt gewesen sein, genauso wie die Beinfreiheit und die Hygiene. Da mir aufgrund der zuvor hochangelegten Messlatte eh eine objektive Bewertung nicht möglich war, vertraue ich mal auf Nico’s Bewertung. 3 Kloschüsseln.

 

Gehen wir erneut auf den Sportplatz zurück, wo das Spiel wieder so anfängt wie es aufgehört hat – mit starkem Offensivfußball der Gäste. Jene erzielen 4 Minuten nach Wiederanpfiff auch den verdienten Führungstreffer. Die Gäste aus Friedrichstal, welche auch mit einem Fanbus angereist waren, feierten das Tor nun frenetisch mit Trommeln und Tröten. Supporttechnisch kam allerdings leider nicht viel von den Gästen. Lediglich zwei Spruchbänder hatten sie mit im Gepäck „Herzblut, Kampf, Wille – FCG“ - „One team, one dream. Road to Oberliga!" Das Spiel war nun sicher in der Hand der Gäste welche sich weitere gute Torchancen herausspielten, die allerdings allesamt ungenutzt blieben. So neigte sich das Spiel seinem Ende entgegen und die Hausherren kamen zusehends besser ins Spiel. Die letzten Minuten wurden zum richtigen Fussballkrimi und während Friedrichstal in der Nachspiel eine riesige Chance versemmelt machen es die Hausherren besser und erzielen durch einen Kopfball den 1:1 Ausgleichstreffer, womit im Rückspiel alles wieder offen ist.

 

Wir machen uns schnell auf dem Weg in Richtung Rudersberg, selbstverständlich mit einem kurzen Stop beim BK. Wer mag schon nichtangeschnittene rote Würste vom Grill? Pünktlich zum Halbzeitpfiff kommen wir in Rudersberg an wo die zweite Hälfte des Spiels…


 

SG Schondorf - TB Beinstein II 1:3

Sonntag, 15.06.2014, 17:00 Uhr, Relegation Bezirksliga

Sportgelände Meikenmichel

 

auf uns wartet. Also erst mal das Stadion umrundet, um erfreut festzustellen, dass die 3 Betonstufen auf der Haupttribüne offensichtlich mit alten Stühlen aus dem ehemaligen Daimlerstadion bestuhlt wurden. Die Gegengerade weist ebenfalls 3 Betonstufen auf, die allerdings ohne einen weiteren Ausbau auskommen müssen. Der Sportplatz ist ganz gut gefüllt und so begeben wir uns auf die Gegengerade. Schnell wird klar, dass das spielerische Niveau sehr zu wünschen übrig lässt. Gut, eigentlich darf man sich als TSF-Fan nicht über die Qualität fremder Mannschaften beklagen, allerdings ist der Unterschied zwischen dem vorher gesehenen Spiel und dem Jetzigen schon gravierend. Dementsprechend schnell driften Nico und meine Wenigkeit wieder aber, so dass wir uns irgendwann dabei erwischen, wie wir in Facebook nach hübschen Töchtern gewisser Personen (der Datenschutz erlaubt an dieser Stelle keine genaueren Infos) suchen. Ohjeh… da kommt der Treffer zum 0:1 gerade richtig so dass wir uns endlich wieder auf das wesentliche konzentrieren können. Schnell legt Beinstein doppelt nach und so wird das Spiel spätestens nach dem 0:3 schon wieder langweilig. Höchste Zeit sich die Gesprächsthemen der umstehenden Zuschauer zu Gemüte zu ziehen. Und da geht es um sehr interessante Themen… aktuell wird der von Dynamo Dresden Fans verursacht bevorstehende Weltuntergang des Stadions in Großaspach heraufbeschworen. „Die zerlegen das ganze Stadion! Da braucht man richtige Security! Wenn die kommen ist immer automatisch Hochsicherheitsspiel! … die Gesprächsthemen werden auch nicht viel besser und so wird sich u.a. aufgeregt dass die 3. Liga schon wieder unmittelbar nach der WM beginnt. Man solle doch lieber Spiele unter der Woche stattfinden lassen… Nur zu gut dass Schorndorf den 1:3 Anschlusstreffer erzielt, wodurch man sich wieder aufs Spiel zu konzentrieren versucht. Letztendlich passiert allerdings nichts Erwähnenswertes weiter, so dass Nico und ich abschließend den letzten Toilettenground des Tages wegkloppen.

 

Kaum betrete ich den Ground, muss ich schon wieder wehmütig an das 1-A Klo in Göppingen denken, denn hier erwartet mich erst mal eine verpisste Kloschüssel, welche mich dazu zwingt, selbige zu reinigen. Schonmal ein fetter Minuspunkt! Der Sitzkomfort und die räumlichen Begebenheiten sind von durchschnittlicher Natur und das Toilettenpapier ist auch nur zweilagig. Damit steht das Urteil fest und „Stiftung Kackatest“ vergibt 3 Kloschüsseln.

 

Schnell ins Auto gestiegen um wieder heimzukommen, aber denkste! Eine fiese Umleitung gepaart mit einem inkompetentem Navi und 2 noch inkompetenteren Improvisatoren lassen uns eine viertel Stunde lang durch Rudersberg fahren bis wir mal endlich den richtigen Weg gefunden haben.

 


 

Vereinsheim SV Göppingen:

Stadion SV Göppingen:

Stadion Rudersberg:

17.6.14 23:23


Tagesausflug an den Bodensee, nach Österreich und ins Allgäu

 

Es ist Samstag morgen, 9:00 Uhr und die vierköpfige Reisegruppe, bestehend aus Willi, Tabby, Felice und mir setzt sich, nach tausenden von whatsapp-Nachrichten in deren Verlauf die Tour geplant werden sollte, in Bewegung. Natürlich war zu diesem Zeitpunkt noch gar nichts geplant und so sollte die Tour mal wieder improvisiert werden. Wer braucht schon nen Tourplan mit Buchungen für eine Übernachtung? Es reicht doch völlig zu wissen was man will, sprich schwimmen, chillen, grillen und 2-3 Fußballspiele… Hab ich eigentlich schon mal erwähnt dass ich überflüssiges improvisieren hasse?! Zuvor deckte man sich im örtlichen Edeka noch mit diversen lebensnotwendigen Dingen, wie Grillgut, Bier und feuchtem Toilettenpapier ein, ehe meine Person den ersten Toielttenground des Tages beehrte.

 

Mit hohen Erwartungen (Tabby meinte der Ground hätte mindestens 5 Kloschüsseln verdient) ging ich auf die Kundentoilette und war erst mal enttäuscht. Lediglich eine Klokabine war vorhanden und diese war auch noch dreckig. Fetter Abzug also in Sachen Hygiene! Der Sitzkomfort wies durchschnittliches Niveau auf. Nervend kam hinzu, dass im Hintergrund noch Musik lief, eigentlich soll das in diesem Fall ja zur Entspannung beitragen, da ich allerdings Kopfschmerzen hatte ging mir diese eher auf den Kecks. Das Toilettenpapier war auch eher durchschnittlich und so konnte lediglich der Fakt der komplett geschlossenen Klokabine begeistern. Fazit: 3 Kloschüsseln.

 

Also auf geht’s, mit einer Stunde Verspätung (An dieser Stelle muss noch unbedingt erwähnt werden, dass Willi heute pünktlich war!!!!! Wer ihn kennt, weiß dass sowas vielleicht einmal im Jahrzehnt geschieht!) fuhren wir los in Richtung südlichsten Süden der Bundesrepublik, das erste Ziel lautete - Bodensee.

 

Die Fahrt ansich verging aufgrund großer Themenvielfalt relativ zügig und so bleibt mir 3 Tage nach der Tour nur noch im Gedächtnis hängen, dass ich mir eine viertelstündige Schimpftirade von Felice anhören musste, da ich wohl zu blöd (oder zu faul) war, seine mühsam erstellte Excel-Tabelle richtig zu lesen. Nach Entschuldigung meinerseits konnten dann allerdings die Fußballspiele und Übernachtungsmöglichkeiten abgecheckt werden. Leider wechselte der Tourplan beinahe minütlich, da kaum ein freier Campingplatz gefunden wurde. Letztendlich wurden wir mit einem Campingplatz bei Wangen fündig womit die Tour Rankweil-Röthis-Wangen feststand.

 

Während wir die Fahrt notgedrungen unterbrachen, da der Tabbybär scheißen musste, klärten wir die letzten Details der Tour ab und holten anschließend noch kurz die Pille raus um etwas zu zaubern.

 

An dieser Stelle übergebe ich nun an den Tabbybär, dem die Ehre zu Teil wird, den ersten Gastbeitrag für diese Seite beizusteuern! Tabby, the stage is yours… :

 

„Als Samstag früh unsere Whatsapp-Gruppe läutete, war mir sofort klar: Es folgt die Nachricht über eine Verspätung. Der Großteil unseres Reiseteams vergnügte sich noch auf dem heimischen Töpfchen, was ich genervt zu Kenntnis nahm, denn gerade ich hatte an diesem Morgen so meine Probleme mit dem Ritual.

 

Dieses nicht gerade befriedigende Gefühl eines ausgelassen Morgenschisses verfolgte mich die komplette Autofahrt und so geschah Stadteinwärts von Friedrichshafen dann das, was ich unlängst befürchtete: Ich verlor die Kontrolle. Einziger Ausweg war die 200 m vor uns gelegene Tankstelle, die nicht gerade zu einem Halt einlud. Da der Rest vom Fest sowieso die am nächsten gelegenen Campingplätz abtelefonieren wollte, kam unserem Fahrer dieser Halteplatz durchaus gelegen und ich nahm mein Schicksal zur Kenntnis.

 

Kurzerhand den Schlüssel bei der verschwitzten, übergewichtigen Kassiererin abgeholt und einmal hinter das Haus. Sehr einladend das ganze... . Als ich die Tür aufschloss sah ich was ich befürchtete. Der Alptraum eines jeden Flip Flop Trägers! Da mir der Arsch aber am Auslaufen war, gab es kein Zurück mehr. Mein Nest gebaut, den Boden bedeckt, kaum Platz und durch die viel zu dünne Wand noch die Diskussion der Kassiererin mit ihrem Chef/Ehemann verfolgen dürfen. Nach zehn Minuten verbalen- und leider auch nonverbalen Dünnschisses verließ ich die Kabine in der Hoffnung, dem Traumpaar wenigstens ein paar Düftchen gesendet zu haben.

 

Den Schlüssel gab ich schließlich an der Kasse ab und verabschiedete mich mit der klassischen "Geldbeutel im Auto" Ausrede aus dem Guantanamo aller Toiletten. Die 50 Cent investierte ich anschließend lieber in ein kühles Blondes...

 

Fazit: Da wenigstens keine Bremsspuren vorhanden und der Seifenspender aufgefüllt war, mit viel Fantasie und gutem Willen wegen des tollen Wochenendes noch 2 von 6 Kloschüsseln, jedenfalls keine Empfehlung!“

 

Wenig später fanden wir uns in einem Strandbad am Bodensee wieder, wo wir unsere Astralkörper der hiesigen Damenwelt präsentieren wollten… ääähhh ja.

Mutig begaben sich die 4 Schwabenkrieger also ins kühle Nass des Bodensee’s um selbigen 2 Minuten später mit der Feststellung zu verlassen, dass er doch verdammt kalt sei und das hier keinen Spaß mache. Schnell wieder an Land gegangen, wo man das nächste anvisierte Ziel enterte. Das Kinderschwimmbecken! Schön warm war es hier, so dass es sich gut in selbigem aushalten ließ. Vom Wasser ging es wieder an Land, wo man nochmals etwas mit dem Ball zauberte, bis der Schreiber dieser Zeilen keine Lust mehr hatte und die Zeit auch so langsam drängte. Wenig später begab man sich wieder zum Auto um nun endgültig in Richtung Österreich aufzubrechen. Rankweil war das Ziel.

 

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Mittlerweile waren wir in Rankweil angekommen und irrten mit dem Auto durch das 11.700 personenfassende österreichische Dorf.

 

FC Rot-Weiß Rankweil 1b – Dornbirner SV 1b   1:1

Samstag, 07.06.2014, 14:30, 4. Landesklasse (Vorarlberg)

Gastra-Stadion

 

Das Zeitfenster wurde immer knapper und 5 Minuten nach Anpfiff enterten wir das Stadion, das wirklich megasatt daher kommt! Es erwartete uns eine kleine schöne überdachte Haupttribüne mit 6 Sitzreihen aus Holz, sowie ein paar Stehstufen unterhalb und links davon. An für sich jetzt nicht so besonders, doch das Panorama war ein Traum! Hinter dem Sportplatz tat sich auf einem Hügel ein wunderschönes kleines Schloss empor, welches für ein unglaubliches Ambiente sorgte. Die Idylle wurde jäh von Tabby zerstört, welcher der Meinung war, er müsse sein Schwimmzeugs (Badehandtuch und Badehose) auf der Bank vor uns zum Trocknen ausbreiten! Der Mob schüttelte nur fassungslos den Kopf und ließ ihn noch gewähren… .

 

Wenig später sollte der Ground dann auf meine Weise gekreuzt werden, mit von der Partie war dieses Mal Willi der nun hiermit ebenfalls einen Gastbeitrag beisteuern darf… :

 

„Da der verehrte Herr Katzenkorb seine nicht vorhandene Männlichkeit auf jedem WC-Ground wie Fort-Knox absichern muss und meine Scheisse schon im Anschlag war, blieb mir nichts anderes übrig als die Damentoilette des Vereinsheims zu benutzen. Ich erwartete das Paradies, von Engeln gespielte Harfenklänge und ein Abfluss aus süßem Honig. Voller Hoffnung marschierte ich los und sah das Unheil schon auf mich zu kommen... schäbige, gelbe Wände, ein abgefucktes Klo, auf dem selbst Familie Feuerstein das Kacken nicht zelebrieren könnte. Nun gut, meine Rosette drückte und ich jagte das Teil innerhalb weniger Sekunden, wie von mir gewohnt, ins kalte Nass. Kurz das 2-lagige Toilettenpapier an die Unglücksstelle gerieben und die Mission war complete. Die Sitzgelegenheit war hart und nicht zu empfehlen, Hygiene und Beinfreiheit nicht vorhanden. Fazit: 2 von 6 Kloschüsseln.“

[Anm. des werten Herrn K.: Dem ist beinahe nichts hinzuzufügen, außer dass auf der Herrentoilette das Klopapier leer war! Skandal! Und somit absolut zurecht schäbige 2 Kloschüsseln!!!]

 

Danke dir Willi für diesen Bericht! Kurz noch eine Erläuterung in Form eines Zitates von der Hinfahrt, zum Thema wieso ich so oft auf Toilette geh: „Ich geh‘ nicht aufs Klo weil ich muss, sondern weil ich es kann!“ So schauts aus ihr Ficker! ;-)

 

Und somit zurück zum Sportplatz. Ich muss ehrlich gestehen, ich kann kaum auf das Spiel eingehen da wir kaum das Spiel beobachteten. Irgendwann viel ein Treffer für die Gastmannschaft, mehr weiß ich allerdings auch nicht mehr. Die meiste Zeit waren wir wohl mit Panorama- und Weiberglotzen beschäftigt! Kein Wunder, handelte es sich bei diesem Kick um die unterste Liga im Bundesland Vorarlberg, ich denke damit ist dann auch alles über die Spielqualität gesagt!

 

Nichts desto trotz ging die erste Halbzeit viel zu schnell vorüber und so heizten wir ins nächste Kaff namens „Röthis“, um dort dem nächsten Spiel beizuwohnen.


 

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SC Röthis 1b – FC Au   1:2

Samstag, 07.06.2014, 15:30 Uhr, 3. Landesklasse (Vorarlberg)

Sportplatz an der Ratz

 

Nach verzweifelter Suche fanden wir das Stadion irgendwann und tauschten 5 € gegen einen aufklebbaren Punkt, welcher uns Einlass gewähren lassen sollte. Der Sportplatz besitzt lediglich eine kleine Holztribüne mit 3-4 Sitzreihen, welche im hinteren Teil, das Vereinsheim samt Kabinen beherbergt.

Da Tabby wieder meinte, erneut den deutschen Touristen spielen zu müssen und damit begann seine Schwimmutensilien aufzuhängen entfernte sich die Gruppe von selbigem.

Daraufhin packte er sein Badezeugs wieder ein, gesellte sich zu uns hinters Tor und begann dort erneut sein Sach aufzuhängen. Der Mob war nun am Toben und konfrontierte ihn damit was er davon halten würde, wenn 4 Österreicher das bei uns das machen würden! Zum krönenden Abschluss stellten wir sogar fest, dass Handtuch und Badehosen schon längst wieder trocken waren!!! Man einer ließ nun seinen Ärger in die Luft, andere wie ich begaben sich lieber auf die Toilette! Der Ground musste ja sowieso noch gemacht werden…

 

Also das Klo betreten und erst mal freudig zur Kenntnis genommen, dass sich neben den Pissoir Aschenbecher befinden. Coole Sache für die Raucher, aber da ich weder Raucher noch Stehpinkler bin, begab ich mich als passionierter Sitzpinkler selbstverständlich zur Klokabine. Diese weißt erfreulicherweise an der Rückwand ein gekipptes Fenster auf, welches einem ermöglicht das Spiel, zumindest akustisch, mitzuverfolgen. Geniale Sache!!! Getrübt wurde dieser erste gute Eindruck durch den Blick auf die Toilette, welche eine kleine Schleifspur aufwies. Naja, draufgeschissen… . Oder auch doch nicht, denn mein Darm wollte oder konnte nicht mehr quantitativen Fäzes erzeugen und loswerden. Bittere Enttäuschung, aber manchmal hat es sich einfach ausgeschissen, das müssen sich selbst die härtesten Groundflopper eingestehen. Der Sitzkomfort war durchschnittlich und somit gibt’s in der Endnote 4 von 6 Kloschüsseln, aufgrund der Aschenbecher und dem genialen Fenster!

 

Kaum das Klo verlassen schon war die Halbzeit vorbei und wir stiegen wieder ins Auto um das Spiel in Wangen pünktlich zu erreichen. Wenigstens einen Ground wollten wir „ehrenhaft“ besuchen, wobei das mir als professionellen Groundflopper ja eigentlich egal sein kann. Ich habe meine Grounds so oder so!


 

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FC Wangen – VfL Sindelfingen   7:0

Samstag, 07.06.2014, 17:30 Uhr, Verbandsliga Württemberg

Allgäustadion Wangen

 

Kommen wir zum Spiel bzw. erst mal zum Spielort, welcher das Allgäustadion in Wangen sein sollte. Das Allgäustadion ist eigentlich ganz hübscher Natur, es besitzt eine kleine Haupttribüne mit Sitzenschalen, eine Gegengerade mit einigen Steinstufen, sowie zwei mit Gras verwucherte Hintertorkurven. Wir begaben uns auf die Haupttribüne wo wir fortan ein torreiches Spiel zu sehen bekamen. Das Endergebnis, ein ungefährdetes 7:0, beendete den  Traum vom rettenden Relegationsspiel und so mussten die anwesenden Sindelfinger diesen relativ schnell begraben und gaben sie sich ziemlich früh ihrem Schicksal hin.   

 

Abschließend besuchte ich noch den letzten Ground des Tages, welcher auch sehr heruntergekommen war. Schlechtes Toilettenpapier, mangelnde Hygiene und durchschnittlicher Sitzkomfort führten hier erneut dazu, dass ich mich nicht wohl fühlen konnte und somit abermals nicht mein braunes Gold in die Tiefen des örtlichen WC’s jagen konnte. Fazit somit magere 3 Kloschüsseln.


 

Die letzte geplante Fahrt zum Campingplatz an einem See vor Wangen sollte nun angetreten werden, doch die 3 anderen Nasen schienen plötzlich keine Lust mehr am campen zu haben. Schon geil, wenn man selbst sich den ganzen Tag wie die größten Asis verhält, dann aber einen ganzen Campingplatz als asozial abstempelt. Postwendend bestätigte man sich abermals in der Rolle des Asozialen und begann seine Grillutensilien auf der Wiese auszupacken um dort mit einem Einweggrill sein Abendessen zu sich zu nehmen. Der Beschluss stand also fest und so begab man sich wieder auf die Autobahn um nach Hause zu fahren, da man ja nicht so asozial ist wie die ganzen Camper… scheiss Asis!!!

 

Diese Entscheidung sollte auch fatale Folgen haben und so war gegen 10 Uhr auf der Autobahn irgendwo im Nirgendwo erst mal Schluss… Ein heftiger Unfall setzte uns bzw. gottseidank lediglich unser Auto außer Gefecht und so grenzte es an ein Wunder, dass keiner der Beteiligten irgendwelche ernstzunehmenden Verletzungen sich zu zog! Die Zeit verging und so ließ man sämtliche Prozeduren über sich ergehen. Irgendwann drückte es dann auch auf meine Blase und ich musste meine eigenen Ideale des Groundfloppings brechen. Traurig, aber in diesem Falle wohltuend. Einige Zeit später dasselbe Spiel nochmal, allerdings diesmal ohne Erfolg, der Druck auf der Blase war wohl noch nicht groß genug. Dies hatte zur Folge, dass der Autor dieser Zeilen sich einige dumme Sprüche seiner Mitfahrer anhören musste. Die Reaktion war von äußerst emotionaler Art geprägt und so schrie ich meine Mitfahrer mit etwa folgendem Wortlaut an: „Fickt euch mal ihr Wichser! Ich kann jetzt ned pissen, des isch psychisch!!!“. Diese nahmen es (grinsend) zur Kenntnis, ich befürchte allerdings dass ich den Satz noch öfters zu hören bekommen werden… .

Irgendwann hieß es dann für uns aufsteigen in den Abschleppwagen, wohlbemerkt zu viert! Also erst mal ein sattes New-Kids-Selfie in der Fahrerkabine geschossen und ab ging die Fahrt. Der Fahrer war auch der größte Kauz im ganzen Gäu, aber auf diesen jetzt einzugehen würde definitiv den Rahmen sprengen. Wir fuhren also zu ihm nach Hause wo wir einen Leihwagen gestellt bekamen, welcher uns letztendlich sicher nach Hause brachte!

 

Aufgrund der Nachwirkungen des Unfalls endet das Fußballwochenende an dieser Stelle leider unverhofft… . Wir werden aber sicherlich demnächst wieder frohen Mutes losziehen in die große weite Welt, es gibt ja noch so viele Toiletten zu erkunden!

 

Edeka Ditzingen:

Tankstelle bei Friedrichshafen:

FC Rot-Weiß Rankweil:

SC Röthis:

FC Wangen:

 

Fettes Danke an Tabby und Willi für die Gastbeiträge!

 

 

10.6.14 20:48


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