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Auftakt zum Super-Fußballwochenende!

FC Germania Friedrichstal - SV Linx 4:3 (0:3)

 

Kurz nach 16:00 Uhr Feierabend gemacht, noch schnell einen Arbeitskollegen mit eingepackt und schon ging die Fahrt Richtung Karlsruhe, genauer gesagt nach Friedrichstal, los. Die Gesprächsthemen waren breit gefächert und so sprach man über Geschäftsinterne Themen, die bevorstehende Fußballweltmeisterschaft, kuriose Transfers (Stichwort VfB), den Amateurfußball oder auch über das bevorstehende Wochenende. Ehe man sich versah waren wir schon im Wohnort meines Kollegen, wo ich diesen vor der Haustüre absetzte, ehe ich die restlichen Kilometer ereignislos hinter mich brachte.

 

Kurz vor 18:00 Uhr erreichte ich den Sportplatz, parkte geschwind ab und bezahlte die 5 € Eintrittsgeld. Der Ground wurde erst mal umrundet, abfotografiert und für gut empfunden. Auf der einen Seite hat er 3 Stehstufen aufzuweisen, auf der anderen eine kleine Tribüne, mit derselben Anzahl an Stehstufen, wobei direkt an die Tribüne die Vereinsgaststätte angrenzte. Jene wurde nun auch von innen begutachtet. Da sich in der Gaststätte auch die Toiletten befinden wurde nun der Toilettenground getestet. Mein Fazit fällt positiv aus, durchschnittlicher Sitzkomfort auf der Schüssel, Hygienezustand gut, die räumlichen Begebenheiten waren zwar etwas veraltet und an der Grenze zur Stufe „wenig Platz“, allerdings konnte das 3-Lagige Toilettenpapier voll überzeugen! So haben wir das gerne!

 

Kommen wir zum Spiel, jenes begannen die Linx’er Gäste sehr schwungvoll und dominant, was zur Folge hatte dass sie das Spiel an sich rissen und fortan sich eine Torchance nach der anderen schön herausspielten. So führten sie auch schon nach wenigen Minuten mit 0:1. Erhöhten im Laufe der ersten Halbzeit auf 0:2, und erzielten, begünstigt durch die blendende Sonne, sogar noch vor dem Pausenpfiff die 0:3 Führung. Befanden sie sich mal nicht im Vorwärtsgang, so stellten sie sich einfach cleverer an, holten geschickt einige Fouls raus und zogen sich so den Zorn der Zuschauer auf sich. Auch ein Spieler der Heimmannschaft, mit einem Aussehen wie Bosca von Ultrakaos, geriet immer wieder in Zweikämpfe mit den Gastspielern und kassierte so im Laufe der ersten Halbzeit die gelbe Karte. Die Linx’er Mannschaft versuchte nun natürlich diesen Spieler immer weiter zu provozieren, aber die Halbzeitpause verhinderte schlimmeres, so dass Bosca unter großem Gepöbel in die Kabine ging.

 

Die Heimmannschaft startete besser in die zweite Halbzeit und so begannen sie, mit der Sonne im Rücken nun auf gegnerische Tor zu spielen. Tatsächlich gelang ihnen kurz nach der Pause der Treffer zum 1:3 und wenig später dezimierte sich die Anzahl der Gästespieler nach einer gelb-roten Karte auf 10 Stück. Die Heimmannschaft konnte allerdings daraus nicht wirklich Kapital schlagen, so dass ich gezwungen war, den Unterhaltungen auf der Tribüne zu folgen. Neben vielen „Ajo’s“ und „Alla hopp’s“ durfte ich mir auch anhören, wie die Linxer Spieler als Franzosen bezeichnet wurden. Lustig, wenn ein Schwabe sowas hört, da für ihn ja bekanntlich alle Badenser Ostfranzosen sind… . Doch so lustig wie sich das nun anhören mag, war es gar nicht, da ich mir diese leigeplagte (wir kennen das, der badische Minderwertigkeitskomplex), singende Stimme in Verbindung mit absoluter Fußballinkompetenz gepaart, zu Gemüte ziehen musste. Junge Junge, da wurden Abseitssituationen gesehen, Fouls herauf- oder abgeschworen und Spieler für die eigene Inkompetenz an den Pranger gestellt, dass das nicht mehr feierlich war… . Meine Errettung war Bosca, der eine Viertelstunde vor Schluss den Treffer zum 2:3, welcher die Stimmung auf den Rängen wieder etwas anhob, ezielte. Ein Sonntagsschuss aus der dritten Reihe fährt rein ins Tor, ich würde mal auch hier auf die tief stehende Sonne tippen, die großen Anteil an diesem Tor hatte. Die Schlussphase war nun also wieder richtig spannend und so erzielten die Gastgeber wenige Minuten später den 3:3 Ausgleichstreffer, erneut durch Bosca. Die Stimmung war nun natürlich prächtig und ich begab mich schon mal Richtung Auto und somit Richtung Ausgang. Die Nachspielzeit verfolgte ich also direkt hinter dem Tor stehend und es folgt die wohl letzte Aktion des Spiels, ein Freistoß für die Heimmannschaft wird geschossen und abgewehrt, der Ball kommt wieder zum angreifenden Spieler, dieser schießt aufs Tor, der Torwart lässt abprallen und ein Heimspieler steht zu Stelle und macht das Ding rein. Unfassbar! Hätte man mich zur Halbzeit gefragt wie das Spiel endet, ich hätte mindestens 10 € auf einen Auswärtssieg gesetzt. Ebenso unfassbar ist der Fakt wie Witterungen (in diesem Fall starker Sonnenschein) ein Spiel beeinflussen können. Alle Tore des Spiels fielen nur auf ein Tor, das dass die ganze Zeit von der Sonne beschienen wurde. Aber das ist Fussball und genau wegen solchen Spielen lieben wir ihn, auch wenn wir dafür sogar ins badische Exil fahren. ;-) Nach Spielende wurde schnell das eigene Gefährt geentert so dass man zügig wieder nach Hause fahren konnte. Ich denke das Rückspiel wird definitiv besucht!

 

In diesem Sinne: Fussball ist geil!

 

Satz des Tages: „Heagott Dunnawedda nochmol!“

 

FC Germania Friedrichstal:

 

 


 

 

5.6.14 23:30
 
Letzte Einträge: Relegation in Dagersheim, Relegation in Echterdingen


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